Heißes Bad

Was zu Beginn gegen eine Erkältung hilft

Kündigt sich der Infekt gerade erst an und besteht noch kein Fieber, ist ein heißes Wannenbad ein gutes Hausmittel gegen die Erkältung. Es hat gleich mehrere positive Eigenschaften:

  • Durch die Wärme steigt die Körpertemperatur leicht an, was in der Regel die Immunabwehr ankurbelt und im Kampf gegen eine Erkältung unterstützt.
  • Badezusätze mit Menthol- oder Eukalyptusöl wirken sich wohltuend auf die Schleimhäute aus, ähnlich wie bei einer Dampfinhalation.
  • Die Muskulatur wird im heißen Wasser besser durchblutet und dadurch gelockert – was gegen Gliederschmerzen zu Beginn einer Erkältung hilft. Damit der Kreislauf durch das Baden nicht belastet wird, sollte die Temperatur des Wassers nicht über 39 Grad liegen.

Es spricht nichts dagegen, für 10 bis 20 Minuten in der Wanne zu entspannen. Anschließend stehen Sie langsam wieder auf, um Schwindel zu vermeiden. Am besten ist es, sich nach dem Bad in ein kuschliges Bett zu legen – gerne mit Wärmflasche.

Tipp: Wer keine Badewanne hat, dem bietet sich auch ein Fußbad als Hausmittel gegen eine Erkältung an. Hierzu beide Füße in circa 35 Grad warmes Wasser stellen. In den nächsten zehn Minuten nun immer wieder heißes Wasser nachgießen, bis die Wassertemperatur bei etwa 41 Grad liegt. Nach weiteren fünf Minuten die Füße aus dem Wasser nehmen, gut abtrocknen und in warme Socken stecken. Das trägt dazu bei, die Erkältungssymptome zu lindern.